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Wir - die Katzenhilfe Mainz e.V. informieren Offener Brief an Oberbürgermeister Ebling der Stadt Mainz mit Verteiler Presse und politische Parteien Katzenhilfe Mainz e.V. fordert Einführung der Kastrationspflicht mit Unterschriftenliste
22. August 2017

 
 
 
Sehr geehrter Herr Ebling,
die Katzenhilfe Mainz e.V. ist Ihnen durch ihre ausschließlich ehrenamtliche Tätigkeit seit 1985 für die Stadt Mainz und das angrenzende Gebiet bekannt.
 
Gemäß unserer Satzung §1 ist der Zweck, die Kastration möglichst vieler Katzen im tierschützerischen Sinn durch dem Verein entgegenkommende Tierärzte vornehmen zu lassen, um so die unkontrollierte Vermehrung der Katzen- eine wesentliche Ursache des Katzenelends – einzudämmen. Umgesetzt wird unsere Tätigkeit durch Aufklärung, um Katzenhalter zum Unfruchtbarmachen ihrer Tiere zu veranlassen; Hilfe beim Einfangen scheuer Katzen zwecks Kastration; Übernahme bzw. Zuschüsse zu Kastrationskosten in Notfällen.
 
Durch unsere Tätigkeit entlasten wir die Stadt enorm, denn von Ihrer Seite hat der Bürger keine Anlaufstelle, wenn er eine verwilderte Streunerkatze findet. Ihr Haus verweist oft an uns.
 
Die Tierheime und unsere Futterstellen sind restlos überlastet. Laut Tierschutzbund gibt es über zwei Millionen herrenloser Katzen in Deutschland. Die meisten davon unkastriert. Die Landesregierung hat in einer Delegationsverordnung (worüber man juristisch streiten kann) nach § 13b TierSchG reagiert und den Kommunen ermöglicht, eine Kastrationsvorgabe für freilaufende Katzen zu verabschieden.
Die Stadt Mainz blockiert hier eine Regelung.
In der kommunalen Entscheidung ist uns dies absolut unverständlich. Mainz sieht der Tierqual blind zu und vergisst, das Mensch und Tier gleich leiden. Dies ist nicht hinnehmbar, zumal die Situation sich immer mehr verschlimmert. Die Landeshauptstadt sollte hier Vorbild für andere Kommunen in Rheinland Pfalz sein. Die Themen müssen von politischer Seite angepackt werden, die Vereine die Hilfe leisten unterstützt und eine Zusammenarbeit mit der Stadt Hand in Hand möglich sein.
 
Zum Thema Kastrationspflicht und setzen wir das Thema unten an, für freilaufende Katzen, für Streuner gibt es sehr viele online und sonstige Petitionen. Dies sammeln dann Unterschriften von Costa Rica bis Moskau, was nach unserer Meinung die Wichtigkeit der Thematik nur verwässert.
 
Die Katzenhilfe Mainz e.V. hat seit circa einem Jahr Unterschriften bei Veranstaltung, Aktionen usw. in juristisch nicht verbindlicher, aber in der Sache aussagefähiger Art und Weise gesammelt. Diese Aussagekraft von Menschen, die eine Kastrationspflicht für Katzen fordern, sollte vor den Formalien überwiegen.
Die Liste fügen wir dem Anhang bei. Parallel erhalten Sie diese noch einmal auf dem Postweg, mit einem Geschenk, einem Buch, das sich dem Aussetzen und Quälen von Tieren widmet, dass unserer Vorsitzenden Frau Christnacht gewidmet ist. Es soll Ihnen die Ausmaße der Tierqual verdeutlichen, wenn der Gesetzgeber, hier die Kommune, vertreten durch Sie nicht handelt.
 
Die Katzenhilfe Mainz e.V. fordert den ersten Bürger unserer Stadt auf, handeln Sie endlich zum Wohle der Tiere.
 
Den Brief haben wir als offenen Brief gestaltet, mit Verteiler an fast alle für den Bundestag kandidierenden Parteien, die Landesregierung, die ADD und den Steuerzahlerbund.
 
Anmerkung: Für den 19.10.2017 haben wir für unseren jährlichen Katzentreff eine Veranstaltung zu diesem Thema geplant, wo Sie heute schon herzlich eingeladen sind.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
Katzenhilfe Mainz e.V
bei Alice Christnacht
Immelmannstraße 3, 55124 Mainz
 
gez. i. A. Jürgen Zwilling
Tel: 0172/2907474
 
 
 
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