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Wir - die Katzenhilfe Mainz e.V. informieren. Presseerklärung:
30. May 2018

Stadt Mainz spielt Katz und Maus mit der Katzenhilfe Mainz
 
Die Stadt Mainz, das Ordnungsamt hat die Katzenhilfe zu einem Round Table Gespräch eingeladen. Inhalt war die die evtl. Einführung von Zonen, in welchen eine Katzenschutzverordnung erlassen werden soll. Allerdings auch nur, wenn nachgewiesen wird, dass in diesen Stadtgebieten freilebende Katzen mit erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden festzustellen sind, die auf eine zu hohe Anzahl von diesen Tieren zurückzuführen ist. Nur wenn dies gegeben ist, ist ein Erlass der Rechtsverordnung nach §13B TierSchG möglich, um durch eine Populationsverringerung diesem quälenden Katzenleiden zu begegnen. Ansonsten kann keine pauschale Rechtsverordnung für die komplette Stadt Mainz erlassen werden.
Seit Jahren setzten wir uns für eine pauschale Katzenschutzverordnung (d.h. Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht) ein. Als Grundlage für das Meeting legten wir die Katzenzahlen der vergangenen 3 Jahre vor, wie von den Zuständigen der Stadt angefordert.
Der erste Termin wurde kurzfristig abgesagt. Der Ersatztermin fand am 29.05.2018 statt. Nach den vielen Jahren unserer Forderung an die Stadt, die flächendenkende Katzenschutzverordnung einzuführen, wurde im Gespräch festgestellt, dass das Ordnungsamt der Stadt Mainz hierfür nicht der formal richtige Ansprechpartner ist, also nicht zuständig. Richtiger Ansprechpartner im eigenen Haus wäre das Dezernat 5, Frau Eder oder die Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten, Herr Dr. Wacker. Die Vertreter der Katzenhilfe waren sprachlos. Eine Einladung der Stadt, aufgrund unserer Forderung der vergangenen Jahre um festzustellen, dass das Ordnungsamt der Stadt nicht zuständig ist, sondern eine andere Behörde im eigenen Haus. Wäre sicherlich ein Einfaches gewesen, den Vorgang dann an die richtige Stelle weiter zu leiten, statt die Katzenhilfe vorzuführen. Der Pressesprecher der Katzenhilfe Jürgen Zwilling, nennt dies eine Infamie gegen den Bürger und eine beispielhafte Begründung für die Politikverdrossenheit der Menschen. Ein Katz und Maus Spiel zum Schaden der Tiere, nur dass keiner hier Verantwortung übernehmen will. Ein Politik gegen die Tiere, gegen die Menschen, gegen die eigenen Bürger.
 
Frau Christnacht, die Vorsitzende, stellte bei aller Verärgerung positiv fest, dass der anwesende amtliche Fachtierarzt der Landeshauptstadt, Handlungsbedarf für die Einführung einer flächendeckenden Katzenschutzverordnung sieht. Die Katzenhilfe fordert hier, dass die Erkenntnis an die zuständigen Stellen weitergegeben wird. Frau Eder vom Dezernat 5 der Stadt Mainz und die Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten, in Vertretung durch Herrn Dr. Wacker werden aufgefordert endlich zu handeln, zumal der Handlungsbedarf amtlich festgestellt wurde.